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Geburtsterminrechner

Berechne deinen voraussichtlichen Geburtstermin, die aktuelle Schwangerschaftswoche, das Trimester und den geschätzten Empfängniszeitpunkt nach der Naegele-Regel und den ACOG-Richtlinien.

Geburtstermin-Eingaben

Dieser Rechner dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine ärztliche Beratung. Konsultiere einen Arzt, bevor du Änderungen an Ernährung, Training oder Gesundheitsverhalten vornimmst.

Was ist ein Geburtstermin und warum ist er wichtig?

Der errechnete Geburtstermin (ET) ist ein einzelner Zieltermin 40 Wochen nach dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Er ist der Ankerpunkt der gesamten Schwangerschaftsvorsorge: Woche-für-Woche-Untersuchungen, Zeitpunkt der Ultraschallscans, Entscheidungen über Einleitung bei Übertragung und die Definition von „Termin" versus Frühgeburt basieren darauf.

Der ET ist aber ausdrücklich eine Schätzung. Nur etwa 5 % der Babys kommen am errechneten Termin zur Welt. Laut ACOG ist eine Ultraschallmessung im ersten Trimester die genaueste Datierungsmethode; LMP-basierte Schätzungen wie dieser Rechner sollten als erste Annäherung betrachtet werden.

Wie dieser Rechner funktioniert

ET = LMP + 280 Tage, angepasst um (Zykluslänge − 28) Tage.

Der Schwangerschaftsalter wird in vollendeten Wochen plus Tagen seit der LMP gemessen und in eines der drei Trimester nach ACOG-Grenzen eingestuft.

Rechenbeispiel

Letzte Regel am 1. Oktober 2024, durchschnittlicher Zyklus 30 Tage.

  • Anpassung = 30 − 28 = +2 Tage
  • ET = 1. Oktober 2024 + 280 Tage + 2 Tage = 10. Juli 2025
  • Geschätzter Empfängniszeitpunkt ≈ 17. Oktober 2024
  • Am 1. Dezember 2024 (61 Tage seit LMP): 8 Wochen 5 Tage, im ersten Trimester.

Was in jedem Trimester passiert

Das erste Trimester ist die Phase der Organbildung und des höchsten Fehlgeburtsrisikos. Der erste Vorsorgetermin und der Datierungs-Ultraschall fallen typischerweise hierher.

Das zweite Trimester wird oft als „Honeymoon-Phase" bezeichnet. Frühschwangerschaftssymptome lassen nach, Kindsbewegungen werden um Woche 18–22 spürbar und der Fehlbildungs-Ultraschall (ca. Woche 20) prüft auf strukturelle Auffälligkeiten.

Das dritte Trimester ist die Zielgerade. Das Baby legt den größten Teil seines Gewichts zu, die Lungen reifen, und der Körper bereitet sich auf die Geburt vor. Gestationsdiabetes, Präeklampsie und Beckenendlage werden engmaschig überwacht.

Häufige Fehler

  • LMP mit Empfängnisdatum verwechseln. LMP ist der erste Tag der letzten Periode, ca. zwei Wochen vor der Empfängnis.
  • Den ET als Deadline behandeln. Alles zwischen 37 und 42 Wochen gilt als Termin.
  • Zykluslänge ignorieren. Bei einem konstanten 32-Tage-Zyklus ist die 28-Tage-Annahme um fast eine halbe Woche daneben.
  • Den Datierungs-Ultraschall auslassen. Früher Ultraschall ist genauer als LMP-basierte Datierung.

Wann du eine medizinische Fachkraft aufsuchen solltest

Immer. Sobald du eine Schwangerschaft vermutest oder bestätigt hast, vereinbare einen Termin mit einem Frauenarzt, einer Hebamme oder deinem Hausarzt. Schwangerschaftsvorsorge verringert das Komplikationsrisiko und ist die wichtigste Einzelmaßnahme während der Schwangerschaft. Suche sofort ärztliche Hilfe bei starken Bauchschmerzen, heftigen Blutungen, starken Kopfschmerzen mit Sehstörungen oder verminderten Kindsbewegungen in der späten Schwangerschaft. Dieser Rechner liefert Schätzungen zu Informationszwecken und ist kein Ersatz für professionelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.

Frequently Asked Questions

Was ist die Naegele-Regel?
Die Naegele-Regel ist eine Formel aus dem 19. Jahrhundert zur Schätzung des Geburtstermins: Nimm den ersten Tag der letzten Regelblutung (LMP), addiere ein Jahr, ziehe drei Monate ab und addiere sieben Tage. Rechnerisch entspricht das LMP + 280 Tage. Die Regel geht von einem 28-Tage-Zyklus aus, daher passt der Rechner auch die Zykluslänge an.
Warum „40 Wochen", wenn die Schwangerschaft tatsächlich 38 Wochen ab Empfängnis dauert?
Weil die geburtshilfliche Datierung ab dem ersten Tag der letzten Regelblutung (LMP) zählt, nicht ab der Empfängnis. Der Eisprung und die Empfängnis erfolgen ca. zwei Wochen nach der LMP. „40 Wochen schwanger" bedeutet also 38 Wochen seit der Empfängnis.
Wie genau ist der errechnete Geburtstermin?
Laut ACOG werden weniger als 5 % der Babys am exakt errechneten Termin geboren. Etwa 80 % der Termingeburten erfolgen innerhalb von zwei Wochen um den errechneten Termin. Eine Ultraschall-Datierung zwischen der 8. und 13. Schwangerschaftswoche gilt als genaueste Methode.
Was, wenn mein Zyklus nicht 28 Tage lang ist?
Die Zykluslänge beeinflusst den Eisprungzeitpunkt. Bei einem 32-Tage-Zyklus findet der Eisprung um Tag 18 statt statt Tag 14, daher addieren wir 4 Tage zum Geburtstermin. Die Lutealphase ist mit ca. 14 Tagen relativ konstant, Variationen betreffen die Follikelphase.
Was sind die drei Trimester?
Nach ACOG-Definitionen ab LMP: Erstes Trimester Wochen 0–13+6, zweites Trimester Wochen 14+0 bis 27+6, drittes Trimester ab 28+0. Eine termingerechte Schwangerschaft dauert 40 Wochen; vor Woche 37 gilt sie als Frühgeburt, nach Woche 42 als Übertragung.
Warum zeigt der Rechner Wochen und Tage an?
Weil Geburtshelfer in Wochen und Tagen sprechen — „14+3" bedeutet 14 Wochen und 3 Tage Schwangerschaft. Das ist präziser als ganze Wochen oder Kalendermonate und entspricht der Standardnotation auf medizinischen Befunden und Ultraschallberichten.
Ist dieser Rechner für IVF-Schwangerschaften genau?
Nicht direkt. Bei IVF ist das Empfängnisdatum bekannt (Tag des Embryotransfers plus einige Tage für das Embryoalter), daher berechnen Kliniken den Termin anders. Wenn du per IVF empfangen hast, verwende den Termin deiner Kinderwunschklinik.
Ist das ein Ersatz für Schwangerschaftsvorsorge?
Auf keinen Fall. Ein errechneter Geburtstermin ist eine grobe Schätzung und kann keine ordnungsgemäße Schwangerschaftsvorsorge ersetzen. Lass deine Schwangerschaft von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft bestätigen, mache einen frühen Ultraschall und nimm regelmäßig Vorsorgetermine wahr. Dieses Tool dient nur allgemeinen Informationszwecken.